Core-Keeper-Server hosten: die komplette Anleitung
Core Keeper ist ein Spiel mit langsamem Fortschritt: Man gräbt, baut eine Basis auf, kommt drei Abende später wieder. Genau solche Runden leiden darunter, wenn sie am PC eines einzelnen Spielers hängen. Ein dedizierter Server hält die Höhle zwischen den Sessions am Leben — und wird nur abgerechnet, während er läuft.
1. Server erstellen
Wähle Core Keeper, den RAM und die Leistungsstufe. Der Server startet von selbst; du bekommst eine feste Verbindungsadresse und ein Passwort zum Weitergeben.
Zwei Entscheidungen fallen bei der Erstellung und lassen sich danach nicht mehr ändern: der Weltmodus und der Seed.
2. Der Weltmodus, ein für alle Mal entschieden
| Modus | Was er ändert |
|---|---|
| Normal | Die Standard-Balance des Spiels. |
| Entspannt | Abgeschwächte Gegner — für Erkundung und Basisbau. |
| Schwer | Stärkere Gegner, weniger Spielraum für Fehler. |
| Kreativ | Alle Gegenstände freigeschaltet, keine Ressourcenbeschränkung. |
⚠️ Das Spiel kann eine Welt nicht von kreativ auf nicht-kreativ umstellen, auch nicht umgekehrt, und die Schwierigkeit nachträglich ebenso wenig. Der Modus wird bei der Erstellung in die Welt geschrieben. Um einen anderen auszuprobieren, erstelle einen zweiten Server — der erste kostet nichts, solange er aus ist.
Für den Seed gilt dasselbe: leer gelassen ist er zufällig; eingetragen ergibt er exakt dieselbe Höhle.
3. Der Partie beitreten
Zwei Wege, und es lohnt sich zu wissen, welcher wann passt.
- Über die Adresse — gib im Spiel die in deiner Konsole angezeigte IP-Adresse und den Port ein, dann das Passwort. Das ist der direkte Weg, und er funktioniert von jeder Plattform aus.
- Über den Partie-Code — Core Keeper zeigt außerdem einen Session-Code, den du in deiner Konsole findest. Das ist der einfachste Weg für Spieler an einer Konsole, die kein Eingabefeld für Adressen haben.
Du musst keine Ports öffnen: Der Spielport (27015) und der Steam-Abfrageport (27016) stehen bereit.
Ein Detail, das zählt: Unsere Server sind auf Direktverbindung konfiguriert, nicht nur auf das Steam-Relay. Ohne das hat ein Core-Keeper-Server buchstäblich keine erreichbare IP-Adresse — so verhält sich das offizielle Image standardmäßig, und deshalb geben manche Anbieter nur einen Partie-Code heraus.
Der Server nimmt standardmäßig 8 Spieler auf, maximal 10.
4. Saisonale Events, erzwungen oder nicht
Standardmäßig folgt der Server dem echten Datum: Ostern, Halloween, Weihnachten, Valentinstag, Spielgeburtstag, Kirschblüte und Lunar New Year kommen, wenn sie kommen.
Du kannst ein Event erzwingen — Halloween im Juni spielen — oder alle abschalten. Diese Einstellung lässt sich jederzeit ändern; sie greift beim nächsten Start.
5. Mods
Unsere Core-Keeper-Server laufen vanilla. Das Spiel hat serverseitig keinen offiziellen Mod-Loader, und Community-Lösungen hängen an einer genauen Spielversion — ein Server, der sich selbst aktualisiert, würde sie ohne Vorwarnung zerlegen.
6. Wie viel RAM?
Core Keeper ist ein Unity-Spiel mit einer Karte, die beim Erkunden wächst: Der Speicher steigt mit der freigelegten Fläche, nicht mit der Zahl der Spieler.
| Deine Runde | Unsere Empfehlung |
|---|---|
| Früher Spielstand, Gruppe von 2 bis 4 | 4 GB, Eco-Stufe |
| Gut erkundete Höhle, volle Gruppe | 8 GB, Eco-Stufe |
| Lange Kampagne, stark ausgebaute Basis | 8 GB mit dediziertem CPU |
Der Preis richtet sich nach RAM und Leistungsstufe, nie nach dem Spiel.
Eines noch zum Start: Das Spiel steckt nicht im Image — es wird bei jeder Session neu von Steam geladen, weil die Maschine neu ist. Der erste Start eines Abends dauert daher länger als das Aufwecken eines Servers, den jemand anderswo im Leerlauf hat stehen lassen. Das ist der Preis für „0 € im ausgeschalteten Zustand": Wir zerstören die Maschine wirklich.
7. Deinen Server umbenennen kostet dich nicht die Welt
Der Servername lässt sich jederzeit ändern. Der Spielstand wird jedoch über seine Nummer indexiert (worlds/0.world.gzip) und nicht über den Namen — Umbenennen ist also gefahrlos. Anderswo ist das eine klassische Falle: Bei anderen Spielen lässt eine Namensänderung die Runde „verschwinden", weil der Speicherpfad daran hängt.
8. Deine Welt bleibt zwischen den Sessions erhalten
Die Welt wird beim Ausschalten gespeichert und beim nächsten Start wiederhergestellt, kostenfrei. Während der Server läuft, wird regelmäßig eine Sicherung mit Zeitstempel gezogen und die neueste behalten; mit der Backup-Option werden mehrere behalten, gestaffelt über mehrere Tage zurück.
Du hast schon eine laufende Höhle? Bring sie mit:
- Hol dir die Datei
worlds/<n>.world.gzipaus dem Datenordner des Servers (core-keeper-data). - Leg sie in das Wurzelverzeichnis des Archivs, ohne Ordner drumherum.
- Lade das Archiv beim Erstellen des Servers hoch. Eine Welt pro Server: Enthält das Archiv mehrere, behalten wir die weiteste.
9. Ausschalten, wenn ihr fertig seid
Server aus = 0 €. Die automatische Abschaltung greift von selbst, sobald niemand mehr verbunden ist. Bei einem Spiel, das in Wellen gespielt wird — ein intensives Wochenende, dann drei Wochen nichts — geht der Abstand zu einem Monatstarif genau hier auf.